Altersvorsorge für Frauen in Deutschland 2026

Geschrieben von Stephanie Eder | Aug 28, 2026, 9:03:20 AM

Key Takeaways: Altersvorsorge für Frauen in Deutschland

  • Der Gender Pension Gap liegt in Deutschland bei rund 30 Prozent – Frauen erhalten im Schnitt deutlich weniger Rente als Männer.
  • Kindererziehungszeiten und Teilzeitarbeit beeinflussen Deine gesetzlichen Rentenansprüche erheblich, können aber teilweise ausgeglichen werden.
  • Die Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder unterstützt Dich dabei, eine individuelle Vorsorgestrategie zu entwickeln, die zu Deinem Lebenslauf passt.
  • Private Vorsorgeformen wie Riester-Rente, Rürup-Rente und betriebliche Altersvorsorge bieten je nach Lebenssituation unterschiedliche Vorteile.
  • Ein früher Start bei der Altersvorsorge zahlt sich langfristig aus – auch bei schwankendem Einkommen oder beruflichen Pausen.

Warum Frauen besonders von Altersarmut betroffen sind

Frauen erhalten in Deutschland durchschnittlich rund 30 Prozent weniger Rente als Männer. Das Statistische Bundesamt bezeichnet diesen Unterschied als Gender Pension Gap. Die Gründe dafür sind vielfältig und hängen eng mit dem weiblichen Erwerbsleben zusammen.

Teilzeitarbeit, Kindererziehungszeiten und die Pflege von Angehörigen führen dazu, dass Frauen weniger in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Dazu kommt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, die sich direkt auf spätere Rentenansprüche auswirkt. Ein geringeres Gehalt bedeutet weniger Rentenpunkte – und damit eine niedrigere Rente.

Wie die gesetzliche Rente für Frauen funktioniert

Die gesetzliche Rentenversicherung bildet das Fundament Deiner Altersvorsorge. Deine späteren Rentenansprüche berechnen sich aus Deinem Einkommen und den eingezahlten Beiträgen während Deines Erwerbslebens. Je mehr Du verdienst und je länger Du einzahlst, desto höher fällt Deine gesetzliche Rente aus.

Für Frauen mit Kinderwunsch gibt es dabei einen wichtigen Ausgleich: Die Kindererziehungszeiten. Für Kinder, die ab 1992 geboren wurden, rechnet Dir die Deutsche Rentenversicherung drei Jahre pro Kind als Beitragszeit an. Das entspricht aktuell etwa 117 Euro monatlicher Rente pro Kind.

Diese Anrechnung hilft, einen Teil der Lücke zu schließen. Doch reicht sie allein nicht aus, um den vollen Einkommensverlust durch Erwerbspausen auszugleichen. Deshalb ist eine zusätzliche private Vorsorge für Frauen besonders wichtig.

Welche Auswirkungen haben Kindererziehung und Teilzeit auf Deine Rente?

Wenn Du für die Betreuung Deiner Kinder beruflich kürzertrittst, wirkt sich das direkt auf Deine Rentenansprüche aus. Während der Kindererziehungszeiten erhältst Du zwar Rentenpunkte von der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese entsprechen jedoch nicht dem Durchschnittsverdienst eines Vollzeitbeschäftigten.

Konkret bedeutet das: Arbeitest Du nach der Elternzeit in Teilzeit mit 20 Stunden pro Woche, sammelst Du nur halb so viele Rentenpunkte wie bei einer Vollzeitstelle. Bei einem Teilzeiteinkommen von 1.500 Euro monatlich liegt Dein Rentenanspruch deutlich unter dem einer Vollzeitkraft mit 3.000 Euro.

Viele Frauen unterschätzen diese Lücke. Wer zehn Jahre lang in Teilzeit arbeitet, hat am Ende seines Erwerbslebens erheblich weniger Rentenansprüche als geplant. Genau deshalb lohnt es sich, frühzeitig an eine Ergänzung zur gesetzlichen Rente zu denken.

Riester-Rente: Staatliche Förderung speziell für Familien

Die Riester-Rente gehört zu den staatlich geförderten Altersvorsorge-Produkten und eignet sich besonders für Frauen mit Kindern. Du erhältst eine Grundzulage von 175 Euro pro Jahr sowie eine Kinderzulage von 300 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind, das nach 2008 geboren wurde.

Ein großer Vorteil für Frauen: Selbst wenn Du nicht berufstätig bist, kannst Du von der Förderung profitieren. Als Ehepartnerin oder eingetragene Lebenspartnerin eines unmittelbar förderberechtigten Partners erhältst Du die vollen Zulagen bereits ab einem Eigenbeitrag von 60 Euro pro Jahr.

Die Riester-Rente passt sich zudem Deinem schwankenden Einkommen an. In Jahren mit hohem Verdienst zahlst Du mehr ein, in Zeiten mit geringerem Einkommen weniger. Am Ende erhältst Du eine lebenslange Rente – das ist gerade für Frauen interessant, da sie statistisch länger leben als Männer.

 

Neues Altersvorsorge-Depot ab 2027: Mehr Freiheit bei der geförderten Vorsorge

Neben der Riester-Rente ist für die kommenden Jahre auch ein neues Altersvorsorge-Depot im Gespräch. Dahinter steckt die Idee, private Altersvorsorge einfacher, flexibler und renditestärker zu machen. Anders als bei klassischen Rentenprodukten soll Dein Geld dabei stärker am Kapitalmarkt arbeiten, zum Beispiel über Fonds oder ETFs.

Die genaue Ausgestaltung hängt noch vom endgültigen Gesetz ab. Klar ist aber schon die Richtung: Der Staat will den langfristigen Vermögensaufbau für die Rente weiterhin fördern. Geplant ist, dass Einzahlungen in ein solches Depot staatlich begünstigt werden – etwa durch Zulagen, steuerliche Vorteile oder eine Kombination aus beidem.

So funktioniert die Logik hinter der Förderung: Du zahlst regelmäßig Geld in ein speziell für die Altersvorsorge vorgesehenes Depot ein. Dieses Geld wird langfristig angelegt und soll bis zum Ruhestand möglichst wachsen. Im Gegenzug unterstützt der Staat den Aufbau dieses Vorsorgekapitals, damit sich privates Sparen für später stärker lohnt.

Der große Unterschied zur Riester-Rente liegt vor allem in der Anlageform. Während Riester meist an ein Versicherungsprodukt mit festen Regeln gekoppelt ist, soll das Altersvorsorge-Depot mehr Flexibilität bei der Geldanlage bieten. Damit steigen langfristig die Renditechancen. Gleichzeitig musst Du aber auch damit rechnen, dass die Werte zwischendurch schwanken können. Höhere Chancen und mehr Schwankung gehören hier zusammen.

Für Frauen mit langem Anlagehorizont kann dieses Modell interessant sein, vor allem wenn Du früh beginnst und Dein Geld viele Jahre Zeit hat. Wenn Du jedoch besonders viel Wert auf planbare Garantien oder auf feste Kinderzulagen legst, kann die Riester-Rente weiterhin Vorteile haben. Welche Lösung besser zu Dir passt, hängt also stark von Deiner Lebenssituation, Deinem Sicherheitsbedürfnis und Deinem Einkommen ab.

Wichtig ist deshalb: Schau bei neuen Fördermodellen nicht nur auf das Wort Förderung, sondern auch auf die konkrete Funktionsweise. Entscheidend ist, wie flexibel die Beiträge sind, wie die Förderung tatsächlich aussieht und welche Regeln später für Auszahlung, Besteuerung und Verwendung im Ruhestand gelten. Genau dort liegen am Ende die Unterschiede, die für Deine persönliche Vorsorge wirklich zählen.

Rürup-Rente: Vorsorge für Selbstständige und Gutverdienerinnen

Die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, richtet sich in erster Linie an Selbstständige und Freiberuflerinnen. Da diese meist nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, bietet die Rürup-Rente eine steuerlich geförderte Alternative zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge.

Der Vorteil liegt in der steuerlichen Absetzbarkeit: Im Jahr 2026 kannst Du bis zu 30.826 Euro (als Verheiratete sogar bis zu 61.652 Euro) als Sonderausgaben geltend machen. Das lohnt sich besonders bei hohem Einkommen, da Du dann mehr Steuern sparst.

Für Frauen mit niedrigerem Einkommen oder schwankenden Einnahmen ist die Rürup-Rente oft weniger attraktiv. Hier bietet die Riester-Rente mit ihren festen Zulagen häufig mehr Rendite. Eine individuelle Beratung hilft Dir herauszufinden, welche Variante zu Deiner Situation passt.

Betriebliche Altersvorsorge: Wenn der Arbeitgeber mitspart

Als Arbeitnehmerin hast Du einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung. Das bedeutet: Du wandelst einen Teil Deines Bruttogehalts in eine Betriebsrente um. Der Vorteil dabei ist, dass auf diesen Betrag keine Steuern und Sozialabgaben anfallen.

Dein Arbeitgeber muss seit 2019 mindestens 15 Prozent zu Deinem Beitrag dazugeben, wenn er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart. Manche Arbeitgeber zahlen sogar freiwillig mehr dazu – das macht die betriebliche Altersvorsorge besonders attraktiv.

Für Frauen gibt es jedoch einen Haken: Bei häufigen Arbeitgeberwechseln oder längeren Erwerbspausen kann die Übertragung von Verträgen kompliziert sein. Prüfe deshalb genau, ob und wie Dein Vertrag bei einem Wechsel weitergeführt werden kann. Bei einer arbeitgeberfinanzierten Direktzusage solltest Du in jedem Fall zugreifen – hier sparst Du fürs Alter, ohne selbst einzuzahlen.

Private Rentenversicherung: Flexibler Baustein für Deine Vorsorge

Eine private Rentenversicherung ergänzt Deine gesetzliche Rente und staatlich geförderte Produkte. Du zahlst regelmäßig einen festen Betrag ein und erhältst später eine monatliche Rente oder eine Kapitalauszahlung. Bei fondsgebundenen Varianten fließt Dein Geld in Investmentfonds, was höhere Renditechancen bietet.

Für Frauen mit schwankendem Einkommen bieten moderne Verträge flexible Gestaltungsmöglichkeiten. Du kannst Beiträge bei finanziellen Engpässen reduzieren oder pausieren. Manche Versicherer erlauben auch Zuzahlungen, wenn Du wieder mehr verdienst.

Ein wichtiger Aspekt: Die Auszahlung als lebenslange Rente kann für Frauen besonders sinnvoll sein. Da Frauen im Durchschnitt etwa fünf Jahre länger leben als Männer, profitierst Du über einen längeren Zeitraum von Deiner privaten Rente.

Wie Du Deine persönliche Vorsorgelücke berechnest

Deine Vorsorgelücke ist die Differenz zwischen dem Einkommen, das Du im Ruhestand benötigst, und dem, was Dir aus gesetzlicher Rente und anderen Quellen tatsächlich zur Verfügung steht. Als Faustregel gilt: Im Ruhestand brauchst Du etwa 80 Prozent Deines letzten Nettoeinkommens, um Deinen Lebensstandard zu halten. Wichtig ist dabei aber auch, die Inflation zu berücksichtigen. Denn das Einkommen, das heute für Deinen Alltag ausreicht, wird in 20 oder 30 Jahren nicht mehr die gleiche Kaufkraft haben.

Die Deutsche Rentenversicherung schickt Dir regelmäßig eine Renteninformation zu. Dort siehst Du, mit welcher gesetzlichen Rente Du rechnen kannst. Ziehe diesen Betrag von Deinem Zieleinkommen ab – das Ergebnis ist Deine monatliche Versorgungslücke. Berücksichtige dabei aber auch, wie sich Deine Lebenshaltungskosten bis zum Ruhestand voraussichtlich entwickeln und welche Absicherungen bereits vorhanden sind.

Die Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder erstellt die Berechnung Deiner Versorgungslücke inklusive einer vollständigen Analyse der bereits vorhandenen Absicherung kostenfrei. So bekommst Du nicht nur ein Gefühl dafür, wie groß Deine Lücke wirklich ist, sondern auch eine klare Grundlage für die nächsten Schritte.

Warum sich ein früher Start bei der Altersvorsorge lohnt

Je früher Du mit Deiner privaten Altersvorsorge beginnst, desto mehr Zeit hat Dein Geld zu wachsen. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass kleine Beträge über einen langen Zeitraum zu beachtlichen Summen anwachsen. Wer mit 25 Jahren anfängt, muss monatlich deutlich weniger zurücklegen als jemand, der erst mit 40 beginnt.

Gerade für Frauen ist ein früher Start sinnvoll. Wenn Du später Kinder bekommst und beruflich kürzertrittst, hast Du bereits ein Polster aufgebaut. Selbst wenn Du Deine Beiträge während der Elternzeit reduzieren musst, profitierst Du von den bis dahin angesammelten Ersparnissen.

Als Team aus erfahrenen Beraterinnen – allesamt Mamas – verstehen wir bei der Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder genau diese Herausforderungen. Wir wissen, welche Absicherung für Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen wichtig ist. Dabei arbeiten wir ohne Geschäftspläne oder Zielerreichungsquoten: Jede Kundin bekommt genau die Absicherung, die sie braucht. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Vorsorge bei schwankendem Einkommen: So bleibst Du flexibel

Ein typisches Frauenerwerbsleben verläuft selten linear. Phasen mit Vollzeittätigkeit wechseln sich ab mit Elternzeit, Teilzeit oder der Pflege von Angehörigen. Deine Altersvorsorge sollte diese Schwankungen abfedern können.

Achte bei der Wahl Deiner Vorsorgeprodukte auf flexible Beitragsgestaltung. Gute Verträge erlauben es Dir, Beiträge bei Bedarf zu senken, zu pausieren oder später wieder zu erhöhen. So kannst Du auch in einkommensschwachen Zeiten an Deiner Vorsorge festhalten.

Besonders praktisch: Die Riester-Rente orientiert sich prozentual an Deinem Einkommen. In Jahren mit wenig Verdienst zahlst Du weniger, behältst aber trotzdem Deinen Zuspruch auf die staatlichen Zulagen. So bleibt Deine Altersvorsorge auch bei wechselnden Lebensumständen bezahlbar.

Altersvorsorge in der Partnerschaft: Finanzielle Unabhängigkeit bewahren

In vielen Partnerschaften und Ehen kümmert sich eine Person um die Finanzen – oft ist das der Mann. Doch was passiert bei einer Trennung oder wenn der Partner verstirbt? Die Witwenrente beträgt je nach Situation nur 55 bis 60 Prozent der Rente des Verstorbenen.

Statistiken zeigen: Nach Scheidungen haben Frauen rund 40 Prozent weniger Geld zur Verfügung. Der Versorgungsausgleich bei einer Scheidung teilt zwar die während der Ehe erworbenen Rentenansprüche. Doch gerade bei kürzeren Ehen reicht das nicht aus, um im Alter abgesichert zu sein.

Deshalb ist es wichtig, dass Du Deine Altersvorsorge selbst in die Hand nimmst – unabhängig davon, ob Du verheiratet bist oder in einer Partnerschaft lebst. Eigene Rentenansprüche geben Dir finanzielle Sicherheit, egal wie sich Dein Leben entwickelt.

Worauf Du bei der Auswahl von Vorsorgeprodukten achten solltest

Bei der Wahl Deiner Altersvorsorge spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zunächst solltest Du prüfen, welche staatliche Förderung Du nutzen kannst. Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge bieten finanzielle Zuschüsse, die Deine Rendite deutlich verbessern.

Achte außerdem auf die Kosten. Hohe Abschluss- und Verwaltungsgebühren können Deine Rendite schmälern. Vergleiche verschiedene Anbieter und achte auf transparente Kostenstrukturen. Eine niedrige Kostenquote bedeutet mehr Geld für Deine Altersvorsorge.

Lass Dich persönlich beraten und erfahre, welche Kombination aus verschiedenen Vorsorgebausteinen am besten zu Deiner Lebenssituation passt. Bei der Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder analysieren wir Deine individuelle Situation und finden gemeinsam die passende Absicherung für Dich.

Nachhaltige Altersvorsorge: Mit gutem Gewissen fürs Alter sparen

Immer mehr Frauen legen Wert darauf, dass ihr Geld nicht nur wächst, sondern auch nachhaltig angelegt wird. Viele Anbieter bieten inzwischen fondsgebundene Rentenversicherungen an, die in ökologisch und sozial verantwortungsvolle Unternehmen investieren.

Nachhaltige Fonds schließen bestimmte Branchen wie Rüstung, Kohle oder Tabak aus und bevorzugen Unternehmen mit guter Klimabilanz. Die Renditeaussichten sind dabei nicht schlechter als bei konventionellen Produkten – oft sogar besser, weil nachhaltig wirtschaftende Unternehmen langfristig stabiler sind.

Wenn Dir wichtig ist, dass Dein Geld im Einklang mit Deinen Werten arbeitet, gibt es passende Lösungen. Sprich uns an – wir zeigen Dir, welche nachhaltigen Vorsorgeoptionen es gibt und wie sie zu Deiner Gesamtstrategie passen.

Schritt für Schritt zur eigenen Vorsorgestrategie

Der Weg zu einer soliden Altersvorsorge beginnt bei uns nicht mit einem Produkt, sondern mit einem genauen Blick auf Deine aktuelle Situation. Wir analysieren gemeinsam, was bereits an gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge vorhanden ist und wo mögliche Lücken liegen. Gleichzeitig sprechen wir auch über Deine Wünsche, Deine Träume und Deine künftige Lebensplanung: Möchtest Du Kinder, planst Du eine Auszeit, eine Selbstständigkeit oder einfach mehr finanzielle Freiheit im Alter?

Auf dieser Grundlage erstellen wir keinen Standardvorschlag, sondern einen individuellen Rentenfahrplan, der zu Deinem Leben passt. Dabei geht es nicht nur darum, heute sinnvoll vorzusorgen, sondern auch darum, dass Deine Vorsorge morgen noch zu Deinen Zielen passt. Jeder Kunde bekommt genau die Absicherung, die er braucht. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Damit es nicht bei einer einmaligen Planung bleibt, begleiten wir Dich auch langfristig weiter. In der Regel vereinbaren wir alle zwei Jahre einen Servicetermin und schauen gemeinsam, ob Deine Ziele noch dieselben sind oder ob sich in Deinem Leben etwas verändert hat. Wenn Anpassungen nötig sind, entwickeln wir Deine Vorsorgestrategie Schritt für Schritt mit Dir weiter.

Wir helfen Dir gern: Kontaktiere uns einfach über unser Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch. Wir vereinbaren dann einen Beratungstermin – vor Ort im Großraum südlich von München oder deutschlandweit per Videoberatung.

Häufige Fehler bei der Altersvorsorge vermeiden

Ein häufiger Fehler ist es, die Altersvorsorge immer wieder aufzuschieben. Jedes Jahr, das Du wartest, fehlt Dir später bei der Rendite. Auch kleine Beträge lohnen sich – beginne lieber mit 50 Euro monatlich als gar nicht.

Ein weiterer Fehler: Verträge abschließen, ohne sie zu verstehen. Lies die Bedingungen genau durch und frage nach, wenn Dir etwas unklar ist. Versteckte Kosten oder ungünstige Auszahlungsmodalitäten können Deine Altersvorsorge schmälern.

Verzichte außerdem nicht auf staatliche Förderungen. Die Zulagen bei Riester-Rente und betriebliche Altersvorsorge sind geschenktes Geld – nutze sie! Und: Überprüfe Deine Vorsorgestrategie regelmäßig. Ändert sich Deine Lebenssituation, solltest Du auch Deine Vorsorge anpassen.

Fazit: So baust Du Dir als Frau eine sichere Altersvorsorge auf

Altersvorsorge für Frauen in Deutschland erfordert eine durchdachte Strategie, die Deine persönliche Lebenssituation berücksichtigt. Der Gender Pension Gap zeigt deutlich: Frauen müssen aktiv werden, um im Alter finanziell abgesichert zu sein.

Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten, Deine Rentenlücke zu schließen. Ob Riester-Rente mit Kinderzulagen, betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss oder flexible private Rentenversicherung – für jede Lebenssituation gibt es passende Lösungen.

Wichtig ist, dass Du früh anfängst und Deine Vorsorge regelmäßig überprüfst. Lass Dich von Expertinnen beraten, die Deine Situation verstehen. Bei der Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder begleiten wir Dich persönlich auf dem Weg zu Deiner individuellen Altersvorsorge – mit der Erfahrung einer Agentur, die seit 1930 Vertrauen und Transparenz kombiniert mit Fachwissen und Kompetenz lebt.

FAQs zur Altersvorsorge für Frauen

Was ist der Gender Pension Gap und warum betrifft er Frauen?

Der Gender Pension Gap beschreibt den prozentualen Unterschied zwischen den Alterseinkünften von Männern und Frauen. In Deutschland liegt dieser Wert bei rund 30 Prozent. Die Ursachen sind Teilzeitarbeit, Kindererziehungszeiten und geringere Gehälter während des Erwerbslebens.

Wie wirken sich Kindererziehungszeiten auf meine Rente aus?

Für Kinder ab Geburtsjahr 1992 rechnet Dir die Deutsche Rentenversicherung drei Jahre als Beitragszeit an. Das entspricht aktuell etwa 117 Euro monatlicher Rente pro Kind. Diese Anrechnung gleicht einen Teil der Lücke aus, ersetzt aber keine vollständige private Vorsorge.

Welche Altersvorsorge eignet sich für Frauen mit schwankendem Einkommen?

Die Riester-Rente eignet sich besonders gut, da sich der Beitrag an Deinem Einkommen orientiert. Die Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder hilft Dir, flexible Vorsorgelösungen zu finden, die sich an wechselnde Lebensphasen anpassen lassen.

Kann ich als nicht berufstätige Frau trotzdem riestern?

Ja, als Ehepartnerin oder eingetragene Lebenspartnerin eines unmittelbar Förderberechtigten erhältst Du die vollen Zulagen bereits ab 60 Euro Eigenbeitrag pro Jahr. So baust Du Dir eine eigene Altersvorsorge auf, auch wenn Du aktuell nicht erwerbstätig bist.

Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge für Frauen in Teilzeit?

Die betriebliche Altersvorsorge kann sich auch bei Teilzeit lohnen, besonders wenn Dein Arbeitgeber einen hohen Zuschuss leistet. Prüfe genau, wie der Vertrag bei Arbeitgeberwechsel oder Erwerbspausen gehandhabt wird. Bei arbeitgeberfinanzierten Direktzusagen solltest Du immer zugreifen.

Ab welchem Alter sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen?

Je früher, desto besser – idealerweise mit dem ersten regelmäßigen Einkommen. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass auch kleine Beträge über die Jahre zu beachtlichen Summen anwachsen. Die Versicherungs- und Finanzagentur S. Eder berät Dich in jeder Lebensphase zur optimalen Vorsorgestrategie.

Wie berechne ich meine persönliche Rentenlücke?

Ziehe Deine voraussichtliche gesetzliche Rente (laut Renteninformation) von dem Einkommen ab, das Du im Ruhestand benötigst. Als Faustregel brauchst Du etwa 80 Prozent Deines letzten Nettoeinkommens. Die Differenz ist Deine Vorsorgelücke, die Du durch private Vorsorge schließen solltest.

Warum wir Frauen besonders gut beraten können

Altersvorsorge ist nie nur eine Frage von Zahlen. Sie hängt immer auch mit Deinem Alltag, Deiner Familie, Deinem Beruf und Deinen Plänen für die Zukunft zusammen. Genau deshalb beraten wir Frauen in diesem Bereich besonders nah an der Lebensrealität, denn wir kennen viele dieser Situationen nicht nur aus Gesprächen, sondern auch aus unserem eigenen Leben.

Wir sind ein reines Frauenbüro und wissen, wie unterschiedlich ein Frauenleben aussehen kann. Von alleinerziehend über verheiratet und in Teilzeit arbeitend bis selbstständig ist bei uns vieles vertreten. Dazu kommt: Wir haben alle Kinder und wissen deshalb sehr genau, worauf es bei der finanziellen Lebensplanung wirklich ankommt – von Elternzeit und Teilzeit über veränderte Prioritäten bis hin zu dem Wunsch, Familie und finanzielle Sicherheit gut miteinander zu verbinden.

Das macht unsere Beratung nicht theoretisch, sondern persönlich und alltagstauglich. Wir hören genau hin, schauen gemeinsam auf Deine Lebenssituation und entwickeln dann eine Vorsorgestrategie, die wirklich zu Dir passt. Denn gerade bei der Altersvorsorge ist es wichtig, dass Du Dich nicht in einem Standardmodell wiederfindest, sondern in einer Lösung, die Dein Leben ehrlich abbildet.